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über mich

Ich habe viele Leben gelebt. Privat und beruflich gab es immer wieder Umbrüche, Umzüge und zahlreiche Neuanfänge. Anfang der 80er habe ich eine solide Berufsausbildung als Sekretärin gemacht und danach sehr gerne in dem Beruf gearbeitet. Mit Ende 20 hat mich schrecklicher Liebeskummer auf eine lange Kanada-Reise geschickt. Auf dem Rückflug von Toronto saß ich neben einer bekannten Übersetzerin und beim Aussteigen hatte ich schon beschlossen, jetzt englische Literatur zu studieren.

Nach meinem Magister habe ich dann allerdings nicht wie geplant als Übersetzerin, sondern fast 20 Jahre lang als Dramaturgin, Drehbuchautorin und Autorin gearbeitet. Ich glaube, niemand hat mehr Drehbücher geschrieben (und auch bezahlt bekommen), die aus verschiedensten Gründen nicht gedreht worden sind als ich. Allerdings sind auch erfolgreiche Serien und Filme nach Vorlagen aus meiner Tastatur entstanden, doch irgendwann hatten das Fernsehen und ich uns so entfremdet, dass mir das Schreiben keine Freude mehr machte und ich mich neu orientiert habe.

Einer der größten Wendepunkte in meinem Leben war ein intensives spirituelles Erwachen kurz vor meinem 40. Geburtstag. Damals war ich in einer sehr turbulenten Lebenssituation: frischgebackene Hausbesitzerin, frisch getrennt nach langjähriger Beziehung und frisch arbeits- bzw. auftragslos als Drehbuchautorin. Das letzte, was ich mir in dieser Situation wünschte, war hellsichtig, hellfühlig und hellhörig zu werden. Doch obwohl ich manchmal dachte, dass ein dritter Arm mir zumindest bei der Haussanierung nützlicher wäre als ein aktives drittes Auge, war ich auch fasziniert. Ich habe recht bald ein Buch über mein spirituelles Erwachen geschrieben („Weil Liebe immer zu Liebe will“), das im Arkana Verlag erschienen und mittlerweile vergriffen ist. Ich möchte es auch nicht neu herausgeben, weil mir Teile inzwischen veraltet erscheinen und ich manches auch anders sehe als 2003. Ein paar Auszüge werde ich nach und nach auf dieser Website einstellen.

Nach ein paar Jahren intensiver Selbsterfahrung hatte ich den Wunsch, meine Fähigkeiten einzusetzen, um Menschen auf ihrem Lebensweg ein Stück zu begleiten. Ich habe etwa zehn Jahre lang Einzelsitzungen, Coaching über Skype und Telefon, Meditationen und Seminare gegeben. Danach hatte ich das Gefühl, eine Pause zu brauchen und in meinem Leben mal wieder einige Dinge grundlegend verändern zu müssen. Ich habe mich vor allem auf meine metaphysische Malerei konzentriert (Texte zu meinen Bildern und Zeichnungen gibt es hier) und arbeite bis heute sehr intensiv daran, meine Kunst in die Welt zu bringen.

Im Jahr 2019 ist mein Wunsch, Menschen bei Projekten, Neuanfängen, Wendepunkten und auch in Lebenskrisen zu begleiten, wieder erwacht. Auch davor schon hatte ich Ideen für ein neues Angebot, doch keine Inspiration zur Umsetzung. Die Inspiration kam erst 2020 buchstäblich über Nacht, als ich in einer stundenlangen Vision die ‚Wunderwerkstatt‘ und ihr gesamtes Angebot gesehen habe. Auch der Name für dieses neue Projekt war bereits da.

Bei meiner Arbeit mit Menschen ist es mir wichtig, mich nicht auf Patentrezepte oder bewährte Konzepte zu stützen. Selbstverständlich gibt es Zusammenhänge, die wieder und wieder beobachtet werden können. Dennoch schaue ich bei jeder Klientin und jedem Klienten sehr genau nach den Nuancen, die aus einem weit verbreiteten Thema ein ganz einzigartiges Schicksal machen, das auch als solches betrachtet werden möchte.

Ich habe ganz bewusst auf jede Art von klassischer Coaching-Ausbildung verzichtet, weil ich in der Ausbildung zu oft eine Verbildung beobachtet habe. Anstatt ein System oder mehrere zu lernen, vertraue ich meiner Erfahrung, meiner Intuition und meiner extrasensorischen Wahrnehmung. Sehr wichtig ist mir Integrität und auch die Arbeit an mir selbst. In den Jahren seit meinem 40. Geburtstag habe ich bestimmt den Gegenwert einer Weltreise in mich investiert – in Therapie, in Fortbildung, in Workshops und in Körperarbeit. Es gab nur ganz wenige Gelegenheiten, bei denen ich das Gefühl hatte, mein Geld zum Fenster hinaus geworfen zu haben, das meiste war sehr gut angelegt. Das liegt sicher auch an meinem guten ‚Bullshit-Detektor‘. Auf diese Weise habe ich viele beeindruckende und reizende Menschen getroffen, die mein Leben unendlich bereichert haben.

Ich fühle mich sehr angekommen bei mir und in meinem Leben und entdecke ständig neue Dinge für mich. Aktuell ich meine Küche mein Experimentierfeld, wobei es mir nicht darum geht, möglichst aufwändig zu kochen, sondern mit einfachen und qualitativ hochwertigen Dingen etwas Schönes zu zaubern. Ich esse vegetarisch/vegan, mit hin und wieder etwas Fisch – diese Ernährung bekommt mir ab besten. Das richtige Essen für sich zu finden beeinflusst ja auch die emotionale und körperliche Gesundheit und erinnere gerne daran, wie groß dieser Einfluß ist.

Am meisten schätze ich an der Arbeit mit Klientinnen und Klienten das Staunen und die Freude daran, wenn eine neue Idee geboren wird, ein Knoten sich löst oder eine Last abfällt. Es gibt in jeder Sitzung Berührendes oder Überraschendes. Ich bin stets auf’s Neue dankbar für die Liebe, die Güte, die Weisheit und auch den Humor, die jede Begegnung begleiten.